Pegelstand Elbinsel: Luftkurort Wilhelmsburg?


Termin Details


Kohlekraftwerk Moorburg, Hafen und Verkehr: Luftschadstoffe
auf der Elbinsel – Ursachen, Auswirkungen und Strategien

Das Kohlekraftwerk Moorburg und der Hafen mit seinen Emissionen im Westen, die Kupferhütte Aurubis im Norden und die zentralen Hamburger Verkehrstrassen mittendurch: Die große Elbinsel mit ihren 55 000 Einwohnern ist ein Hotspot für Luftschadstoffe wie Kohlendioxid, Stickoxide, Feinstaub und Schwermetalle. Dazu kommen teilweise ekelerregende Gerüche aus sehr wohnortnahen Quellen.

Alles zusammen ist Wilhelmsburg noch ein gutes Stück von einem Luftkurort entfernt. Aber wir arbeiten dran:

Mit der neuen Volksinitiative „Tschüss Kohle“ und dem Bündnis Verkehrswende, das der zusätzlichen Stadtautobahn A26-Ost den Kampf angesagt hat, könnte die Trendwende gelingen.

Gesprächspartner bisher sind: Jochen Klein von den Engagierten Wilhelmsburgern, der ein Netzwerk von selbst organisierten Feinstaubmessungen vorstellt, Malte Siegert vom NABU-Hamburg als Experte für die Emissionen im Hafen und Dr. Norbert Neuburger, Kardiologie und Umweltmediziner aus Wilhelmsburg.


Einladung als pdf:

18-04-05-Luftschadstoffe-auf-der-Elbinsel


Erklärung der Wilhelmsburger Ärzteschaft 2008

Im Januar 2008 hatte sich die Wilhelmsburger Ärzteschaft bereits mit einem Appell zur gesundheitlichen Situation auf der Elbinsel geäußert und ihr NEIN zum geplanten Kohlekraftwerk in Moorburg auf einer Veranstaltung im Bürgerhaus Wilhelmsburg begründet: Erklärung

„Gesundheitliche Auswirkungen durch das geplante Kohlekraftwerk in Hamburg Moorburg“ (Wilhelmsburger Ärzteschaft 2008)

Die damalige Webseite der Ärztekampagne enthält Redebeiträge und Fotos der Veranstaltung am 6.2.2008, den Pressespiegel und eine ausführliche Materialsammlung zum Thema Luftschadstoffe und Gesundheit: mehr

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